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Dokumentationen



Gemeinsame Erklärung zu Trauungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften
Hauptamtliche und Älteste, badische Verbände, Werke und Zusammenschlüsse widersprechen
Neun kirchliche Gruppen bzw. pietistische Verbände in Baden haben auf den Beschluss der badischen Landessynode am 23. Mai 2016, gleichgeschlechtliche Partnerschaften kirchlich zu trauen, mit einer Gemeinsamen Erklärung geantwortet und klargestellt, dass diese Entscheidung im direkten Widerspruch zum Wort Gottes steht. Denn gleichgeschlechtlich gelebte Sexualität steht an keiner Stelle der Bibel in einer positiven Beziehung zum Willen Gottes. Die Gemeinsame Erklärung vom 9. Mai 2016 ist unterzeichnet von der Christus-Bewegung Baden (CBB), dem Pfarrerinnen- und Pfarrer-Gebetsbund (PGB) Baden, dem Netzwerk evangelischer Christen in Baden (NeCiB), dem Bekenntniskreis Baden (BKB), dem Liebenzeller Gemeinschaftsverband (LGV), dem Evangelischen Gemeinschaftsverband AB und der AB-Jugend, dem Südwestdeutscher Gemeinschaftsverband (SGV) und dem Lebenszentrum Adelshofen (LZA). Am 20. Mai hat auch der Vorstand des Chrischona Gemeinschaftswerkes in Deutschland (CGW) der Erklärung“ zugestimmt. Darin heißt es unter anderem: „Wir akzeptieren es nicht, dass es schon an sich homophob oder diskriminierend sei, auf biblischer Grundlage diese theologischen und ethischen Ansichten in Lehre und Leben zu vertreten.“ -- Diese Erklärung kann von Hauptamtlichen und Ältestenkreisen unterschrieben oder als Vorlage für eine eigene Stellungnahme genutzt werden. Wir freuen uns über eine Mitteilung bzw. die Zusendung einer Kopie mit Unterschriften.

Stellungnahme des Ev. Gemeinschaftsverbandes AB zur Bad. Synode
Erklärung zum Beschluss der kirchlichen Trauung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften
Am 23. April 2016 hat die Landessynode der Ev. Landeskirche in Baden mit großer Mehrheit die Möglichkeit zur öffentlichen Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in eingetragenen Lebenspartnerschaften beschlossen. Die Segnung wird nicht nur als Trauung verstanden, sondern auch wie eine Trauung zwischen Mann und Frau durchgeführt. Wir bedauern diese Entscheidung sehr und können sie als Ev. Gemeinschaftsverband AB nicht unterstützen und mittragen. Nach unserer biblischen Erkenntnis entspricht praktizierte Homosexualität nicht dem Willen Gottes. Deshalb können wohl homosexuell empfindende Menschen, aber nicht deren gleichgeschlechtlichen Beziehungen gesegnet werden. Wir stellen deshalb fest, dass Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare weder durch Mitarbeiter noch in Räumen des Ev. Gemeinschaftsverbands AB möglich sind. --- Eine fast gleichlautende Erklärung gab zur gleichen Zeit in Absprache mit dem AB-Verband auch Pfarrer Dr. Hartmut Schmid für den Liebenzeller Gemeinschaftsverband. Der Text ist als PDF-Datei auf unserer Aktuell-Seite (siehe Stellungnahmen zur Synode) zu finden.

Thesen zur Bibeltreue bei unserer CBB-Tagung am 20. Februar 2016
16 Thesen zum Referat des badischen Schuldekans Stephan C. Thomas zur Frage „Wer ist bibeltreu?“
Mit dem Etikett „Bibeltreue“ ist nur eine vermeintliche Deutlichkeit gegeben. Es muss geklärt werden, auf welche Weise man der Bibel treu ist. Damit ist die Frage der Hermeneutik gestellt. Bibeltreue gehört den badischen Schuldekan Stephan C. Thomas (Bruchsal) unverzichtbar zum Evangelisch-Sein. Kirche ist nach der Confessio Augustana (VII) da, wo das Evangelium rein gepredigt wird. Solche Predigt ist nicht möglich ohne die Schrift als Norma Normans. Eine Evangelische Kirche, die nicht um Bibeltreue ringt, macht sich selbst überflüssig, so Thomas. Gegenüber der „Jesustreue“ ist die Bibeltreue nur abgeleitet. Evangelische Christen können „Jesustreue“ nicht ohne Bibeltreue leben, weil wir Jesus nicht unabhängig vom Text der Bibel haben, sagt Stephan C. Thomas mit Recht.

Stellungnahme zur Bibeltreue von Schuldekan Stephan Thomas (Feb. 2016)
Dokumentation einer Veröffentlichung in „hoffen + handeln“ zur Frage „Bibeltreu – was heißt das?“
Bibeltreue ist nicht etwas, das wir einfach haben, sondern worum evangelische Christen immer wieder ringen müssen, schreibt Schuldekan Stephan C. Thomas in einem Beitrag zum Thema Bibeltreue in der Feb./März-Ausgabe 2016 der uns verbundenen badischen Zeitschrift „hoffen + handeln“. Er geht dabei auch der Frage nach, was angesichts der vor allem ethischen Herausforderungen der Gegenwart mit diesem Begriff gemeint ist. Denn Bibeltreue bringt Christen, die sich an der Bibel orientieren, auch immer wieder in Konflikt mit Ansichten und Werten, die heute in der postmodernen Gesellschaft selbstverständlich sind. Stephan Thomas ermutigt, in einer vom Streben nach Wohlstand bestimmten Gesellschaft, gegen den Strom zu schwimmen. Es lohnt sich, bibeltreu zu sein und dem Gott der Bibel zu vertrauen.

Stellungnahme zur neuen EKD-Orientierungshilfe „Ehe und Familie“ vom Juni 2013
Theologische Erwiderung des badischen Pfarrers Dr. Gerrit Hohage zum neuen EKD-Familienbild
Auf heftige Kritik in ganz Deutschland stößt die Orientierungshilfe des Rates der Ev. Kirche in Deutschland (EKD) zur Familie. Unter dem Titel „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit – Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“ wurde sie am 19. Juni veröffentlicht. Während viele protestantische Kirchenführer das Papier begrüßen, ruft es in den Gemeinden vor Ort große Empörung hervor. Selbst viele Medien werfen der Ev. Kirche vor, mit der Öffnung für das Zusammenleben unterschiedlichster Menschen in unterschiedlichsten Partnerschaften das biblisch gegebene Vorbild von Ehe und Familie aufgegeben zu haben. Pfarrer Dr. Gerrit Hohage aus dem nordbadischen Hemsbach, ehemaliger Assistent im theologischen F-Hauß-Studienzentrum (FHSZ) unserer Christus-Bewegung Baden hat das Kirchenpapier (www.ekd.de/EKD-Texte/orientierungshilfe-familie/familie_als_verlaessliche_gemeinschaft.html) analysiert und zeigt seine theologischen Mängel und Fehlinterpretationen auf.

Antwort badischer Theologen und Gemeinden zum EKD-Familienpapier
Erklärung zum neuen (unbiblischen) EKD-Familienbild - mit Unterschriftenliste
Die EKD-Orientierungshilfe „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit“ (Juni 2013) hat in der Öffentlichkeit heftige Diskussionen ausgelöst (s. www.kibitzweb.de/Orientierungshilfe). Auch in Baden sind viele Gemeindeglieder über die Entwicklungen sehr besorgt, weil ihnen das Papier bei aller Offenheit für Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen deutlich zu weit geht. Sie wünschen sich, dass diese Schrift nochmals überdacht werden sollte. Neben der Stellungnahme, welche die Probleme der „Orientierungshilfe“ entlang der öffentlichen Diskussion verdeutlicht, ist hier ein zweites Dokument: eine Erklärung im Rahmen einer Unterschriftenaktion. Wenn Sie der Erklärung zustimmen können, dann senden Sie diese baldmöglichst ausgefüllt und unterschrieben an eine angegebene Sammeladresse zurück. Ziel ist es, mindestens hundert Unterschriften von Pfarrerinnen und Pfarrern, Ältestenkreismitgliedern und Gemeindegliedern noch vor den Sommerferien dem Landesbischof zu überreichen! Bitte machen Sie mit, indem Sie diese zwei Dokumentationen auch an Interessierte weiterleiten.


„Unglaublich ist der Umgang mit biblischen Befunden“
Stellungnahme zum EKD-Familienpapier von Prof. Axel von Campenhausen am 23. Juli 2013
Der frühere Leiter des Kirchenrechtlichen Instituts der EKD und ehemalige EKD-Synodale Prof. Dr. Axel von Campenhausen (Hannover) nimmt hier die Orientierungshilfe des Rates der EKD zu Ehe und Familie kritsch unter die Lupe.Der Jurist ist erstaunt, dass die Denkschrift den Eindruck erweckt, als müsse die Kirche mit ihrer Ordnung von Ehe und Familie der Veränderung des Sozialverhaltens und der staatlichen Gesetzgebung angepasst werden. Das Bewusstsein der Trennung von Staat und Kirche sieht er als getrübt. Wenn das staatliche Recht auf soziale Veränderungen und ideologische Forderungen reagiert und ohne große Widerstände darauf eingeht, bedeutet dies nicht, dass die Kirche dem einfach folgen müsse, so vonCampenhausen.


Ethische Normativität des Faktischen?
Kritische Stellungnahme zum EKD-Familienpapier von Prof. Ulrich Eibach am 8. Juli 2013
Die EKD-Orientierungshilfe „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit: Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“ geht davon aus, dass die Lebensformen der Geschlechter nur auf von Menschen gemachten Abmachungen (Verträgen) beruhen, keine ihnen (von Gott) vorgegebenen Lebensordnungen, keine „Institutionen“ sind, in denen Menschen ihr gemeinschaftliches Leben zu gestalten haben. Auch gewinnt man gewinnt den Eindruck, dass Verlässlichkeit innerhalb der rein menschlich gedachten Vertragstheorien von vornherein nur so lange gilt, wie der Vertrag und seine Bedingungen gelten. Das besagt, dass die Lebenslänglichkeit von Ehe und familiären Beziehungen schon begrifflich ausgeblendet wird, weil sie nicht mehr von einer Mehrheit der Menschen gelebt werden. Sie passen nicht mehr in unsere Zeit und können daher auch angeblich nicht mehr von den „Volkskirchen“ vertreten werden. Die in unserer Gesellschaft in eine Minderheitenrolle abdriftenden „Volkskirchen“ scheinen nicht verstanden zu haben, dass mit einer kirchlichen Legitimation dessen, was ohnehin schon allen bekannt ist und gelebt wird, nicht zur Orientierung verholfen und niemand gedient ist.


Korinth ist mitten unter uns
Wort der Bekenntnisbewegung im August 2012 zur kirchlichen Lage
Der Apostel Paulus konnte als Diener Christi nicht schweigen zu Fehlentwicklungen in der Gemeinde. Er musste Stellung beziehen und schrieb: Niemand wird am Reiche Gottes teilhaben, der in den Sünden der Welt bleibt. Wer mit der Sünde scherzt, spielt mit der Gnade. Paulus: „Lasst euch nicht irreführen! Weder Unzüchtige noch ... Ehebrecher, Lustknaben oder Knabenschänder ... werden das Reich Gottes ererben“ (1.Kor. 6). Diese Worte treffen auch uns heute. Ein wirres Durcheinander in Lehre und Leben ist in vielen Gemeinden anzutreffen. In unseren Kirchen, in Gruppen und Kreisen liegt vieles im Argen. Der Vorsitzende der bundesweiten Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“, Pfr. Hansfrieder Hellenschmidt (Filderstadt), nimmt dazu Stellung. Sein wegweisendes Wort im Rundbrief 273 der Bekenntnisbewegung vom August 2012 dokumentieren wir hier.


„Familiäres Zusammenleben“ im Pfarrhaus
Eine biblische Stellungnahme von Professor Reinhard Slenczka
Der Paragraph 39 im neuen Pfarrerdienstgesetz enthält die Bestimmungen für das Verhalten von Pfarrern in Ehe und Familie, die der „heilsamen Lehre“ der Bibel widersprechen. Neben Ehe und Familie wurde hier der Begriff „familiäres Zusammenleben“ eingeführt und bewusst weitgefächert gewählt. Er umfasst „jede Form des rechtsverbindlich geordneten Zusammenlebens von mindestens zwei Menschen, das sich auf Dauer als geschlossene solidarische Einstandsgemeinschaft darstellt“. Professor Dr. Reinhard Slenczka (Jg. 1931), von 1970 bis 1981 Professor für Syst. Theologie an der Uni Heidelberg, heute Rektor der Luther-Akademie in Riga, nimmt in einem Beitrag für die Info-Briefe der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ (Juni 2012) dazu Stellung und erklärt: Beschlüsse, die im Widerspruch zu Schrift und Bekenntnis stehen, sind in der Kirche ungültig, selbst wenn sie mit absoluter Mehrheit angenommen werden. Hier gilt: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apg. 5, 29; 4, 19). Dies betrifft eindeutig und unwiderlegbar sämtliche kirchenamtlichen Entscheidungen zu dem Thema „widernatürliche Befriedigung des Geschlechtstriebs“ (Römer 1, 26).


Interview mit Pfarrer Dr. Rolf Hille zur historisch-kritischen Bibelauslegung
Bibelkritik hat das kirchliche Leben ausgeblutet und an den Rand der Gesellschaft gerückt
Der von zahlreichen Theologieprofessoren gelehrte historisch-kritische Umgang mit der Bibel ist für Hille im Ansatz atheistisch, weil er ein Eingreifen Gottes – etwa beim Auszug Israels aus Ägypten oder bei der Auferstehung Jesu – von vornherein ausschließt. Hille vergleicht die historisch-kritische Bibelauslegung mit einem Hai, der seinen Fang restlos abnagt, und von der Bibel nur noch ein Skelett übrig lässt. Damit habe diese Methode zur „Selbstsäkularisierung“ der evangelischen Kirchen beigetragen, die auch Altbischof Wolfgang Huber beklagt habe. Die historisch-kritische Theologie habe weder die Intellektuellen noch das Volk erreicht, sondern nur tiefe Verunsicherung bewirkt. Das Ergebnis ist, dass sich viele Menschen fragen, wozu sie eigentlich Christen sein sollen.


Unsere Antwort auf das Bischofswort 2012 vor der Synode zur Bibel
Kurze Stellungnahme der Ev. Vereinigung zu den kritischen Aussagen von Ulrich Fischer
Wir dokumentieren hier unsere kleine Stellungnahme zu dem Wort des badischen Landesbischofs vor der Frühjahrssynode im April 2013. Sie erging zunächst an unsere Mitglieder und Freunde sowie irritierte Gemeindeglieder , die über die Schlagzeilen und Berichte der Medien von den bibelkritischen Aussagen des Bischofs erfuhren, worin vor allem die Homosexualität öffentlich (Gelebte Homosexualität ist keine Sünde!) legitimiert wurde.


Landesbischof Ulrich Fischer hat eine andere Sicht der Bibel
Dokumentation des Bischofswortes zur Bibel vor der badischen Landessynode im April 2012
Wir publizieren hier (mit Zeilenangabe) den - inzwischen auch als gedruckte Schrift in alle badischen Kirchengemeinden und Verantwortungsträger gesandten - Bericht von Landesbischof Ulrich Fischer (Karlsruhe) vor der badischen Frühjahrssynode 2012. Darin greift Fischer die Bibelfrage kritisch auf und setzt sich ab von Luthers Sicht, der die Bibel (das AT) von Christus her deutet. Für den badischen Landesbischof spielt die auch moderne Welt (die Umwelt), in welche die Bibel hineinspricht, zu ihrer Deutung eine maßgebliche Rolle. Diese Hermeneutik lehnt die Ev. Vereinigung ab, denn sonst hätte die Bekennende Kirche im Dritten Reich geirrt, als sie sich den Deutschen Christen widersetzte, die die Bibel dem NS-Denken anpassen wollten. Eine Stellungnahme der Ev. Vereinigung zu den bibelkritischen Aussagen des Bischofs ist dieser Dokumentation vorangestellt und übergeordnet.


Ulrich Parzany zum Auftrag der Evangelisation in der Kirche
Gottesdienste, Gemeindeveranstaltungen und Kasualien bieten großartige missionarische Möglichkeiten
Christen stehen seit Ostern 2012 in Deutschland vor besonderen Herausforderungen: Muslime verteilen 25 Millionen Korane und drohen Christen mit der Hölle, wenn sie nicht islamisch werden. Gleichzeitig wurden die Ergebnisse einer Studie bekannt, nach der der Osten Deutschlands die „ungläubigste“ Region der Welt sei. Nur acht Prozent glauben danach an einen persönlichen Gott. Auch in Westdeutschland nimmt die Kirchenbindung rapide ab, biblisches Wissen verdunstet selbst kirchlich starken Süddeutschland. Eine Umfrage ergab, dass nur wenige noch wussten, was an Ostern gefeiert wird. Eigentlich müssten alle Alarmglocken in den kirchlichen Amtsstuben läuten und der Aufruf erfolgen, mit aller Kraft den Glauben bekanntzumachen, die Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen, die vielfältigen Seelsorgekontakte anlässlich von Taufen, Trauungen und Beerdigungen, die großartige missionarische Möglichkeiten bieten, mehr zu nutzen. Doch trotz Werbung für Glaubenskurse geschieht inhaltlich noch wenig.



Einladung zum gemeinsamen Zeugnis unseres Glaubens
Bekenntnis-Erklärung evangelischer Theologen vom August 2011 zum Kurs der Volkskirche
Eine Initiative um den emeritierten badischen Oberkirchenrat Klaus Baschang, die an theologisch-ethischen Entwicklung in den evangelischen Landeskirchen und der EKD leidet, hat eine Diskussion um den Kurs der Volkskirche angestoßen und 4. August 2011 die Erklärung „Für die Freiheit des Glaubens und die Einheit der Kirche“ veröffentlicht. Darin fordert sie Hauptamtliche und Gemeindeglieder auf, der Anpassung an den Zeitgeist zu widerstehen und die Bekenntnisse der Kirche Jesu Christi wieder neu ernstzunehmen. Hintergrund ist das im November 2010 von der EKD-Synode verabschiedete neue Pfarrerdienstrecht, das es den Landeskirchen überlässt, ob homosexuelle Pfarrer mit ihrem Partner in kirchlichen Dienstwohnungen zusammenleben dürfen. Es sei „Verführung zur Irrlehre“, wenn in dem Gesetz „Ehe“ und „familiäres Zusammenleben“ nebeneinander gestellt würden und es heiße, diese Bestimmung umfasse auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften, so Baschang mit Altbischof Ulrich Wilkens (Lübeck) und den Professoren Rainer Meyer (Stuttgart) und Reinhard Slenczka (Erlangen). Hinter die Initiative hat sich auch der bekannte „ProChrist“-Pfarrer Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel) gestellt. Der Erklärung mit sieben aktuellen Grundaussagen des evangelischen Glaubens ist eine persönlicher Verpflichtung angefügt, die als Bekenntnis an die jeweilige Kirchenleitung (Oberkirchenrat / Pfarramt) eingesandt werden kann.



Leben aus der Taufe

Referat von unserem Vorstandsmitglied Pfr. Thomas Hilsberg
Säuglinge werden nicht zur Namensgebung getauft, sondern auf den Namen des dreieinigen Gottes, erklärte Pfarrer Thomas Hilsberg (Radolfzell), der zum Thema „Leben aus der Taufe - Christsein mit persönlichem Glauben“ bei unserer Frühjahrstagung am 19. Februar 2011 in Pforzheim sprach. Schon der Reformator Martin Luther habe darauf verwiesen, dass zur Taufe auch der persönliche Glaube gehöre. Die Wassertaufe bewirke nicht magisch das ewige Heil, mache Menschen nicht automatisch zu Kindern Gottes, sondern sei ein Geschenk der Verheißung, das ausgepackt und gelebt werden soll. Hier sein Referat, das wir zur Lektüre empfehlen.



Christustage 2010 - Jesus trotzdem folgen

Dekan Rainer Kiess - Jesus trotz Widerstand und Schwierigkeiten folgen
„Nachfolge hat Folgen“ erinnerte Dekan Rainer Kiess (Filderstadt) in seiner Bibelarbeit (Matthäus 11, 2-6) die Christen beim Christustag in Ellmendingen (Pforzheim-Land) am 3. Juni. Der Weg mit Jesus bringt Streit statt Harmonie, Kreuz statt Couch, aber er steht auch für Gewinn statt Verlust. Wer sich zu Jesus bekenne, könne allein stehen und zu einer verachteten Minderheit zählen. Denn zur Nachfolge gehören schwere Wege. Doch wer um Jesu willen sein Leben „verliert“, gewinnt es am Ende.

Pfr. Hermann Traub - Wort zur Orientierung für badische Christustage
Unser Vorsitzender Hermann Traub hat zu den vier badischen Christustagen (Freiburg, Mannheim, Spöck und Ellmendingen) ein „Wort zur Orientierung" verfasst. Darin begrüßt er die landeskirchliche Initiative, die Taufe zum Thema zu machen. Insbesondere jungen Christen müsse gesagt werden, warum die Kindertaufe gültig sei und es keiner „Glaubenstaufe" im Erwachsenenalter mehr bedarf. Abgelehnt werden von uns die vom Landesbischof angeregten regionalen Tauffeste außerhalb der Ortsgemeinden. Solche „Tauf-Events" wirken wohl stark in der Öffentlichkeit, doch fehlt die Einbindung in die Ortsgemeinde. Die Kirche musss herausstellen, dass nach dem Neuen Testament für unser Heil nicht seine Taufe, sondern unser Glaube entscheidend ist.



Sind alle Menschen Gottes Kinder?
Biblische Analyse von Pfarrer Traugott Fränkle
Auch unter Christen in der evangelischen Kirche wird heute allenthalben behauptet: Alle Menschen sind Gottes Kinder. Vor Gott stünden alle gleich in einer Reihe. Alle Rassen, Nationen, Konfessionen - und alle Religionen. Hier wird die Tatsache, dass wir alle Gottes Geschöpfe sind, Gott also unser Schöpfer und Herr ist, zu der irrigen Annahme verkehrt, damit seien wir auch alle Gottes Kinder und Gott darum der Vater aller Menschen. Pfarrer Traugott Fränkle (Wiesloch) ist der Frage nachgegangen, hat den biblischen Befund herausgearbeitet, dazu im Frühjahr 2010 diese Dokumentation erstellt, die wir zur Lektüre empfehlen.


Ein Leben im Einsatz für das Reich Gottes
Unser Geschäftsführer Kurt Dittes wurde 70
Am 2. Oktober 2009 feierte unser Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender Kurt Dittes (Pforzheim) seinen 70. Geburtstag. Martin Kugele schrieb dazu eine kleine Laudatio auf der Rückseite der Oktober-Ausgabe 2009 unserer Zeitschrift „hoffen + handeln“, worin er den engagierten Christen und Unternehmer vorstellt, dessen Herz für die Ausbreitung des Evangeliums und des Reiches Gottes schlägt, weil er eine brennende Liebe für Gott und seine Mitmenschen hat. Kluges Wirtschaften verbindet er mit geistlich-diakonischem Handeln und tut damit viel Gutes – vor Ort und bis in die Dritte Welt.


Muss Mission denn wirklich sein?
Interview mit Missionsdirektor Dr. Detlef Blöcher
Die Kritik besonders in Deutschlandfunk, ZDF und „Spiegel“ an den theologisch konservativen Protestanten – den 1,3 Millionen evangelikalen Christen in Deutschland – betrifft vor allem die Tatsache, dass sie versuchen, den christlichen Glauben weiterzuverbreiten. Der größte protestantische Missionsdachverband in Europa ist die (deutsche) Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen, deren Mitglieder fast 4.000 Missionare ausgesandt haben. Dazu ein Interview mit dem Vorsitzenden, Dr. Detlef Blöcher, im Hauptberuf Direktor der Deutschen Missions-Gemeinschaft mit 350 Missionaren. Sie hat ihren Sitz in Sinsheim bei Heidelberg.


Christustage 2009 - Jesus heilt

Dekan Axel Ebert - Jesus heilt
Mit diesem Thema sind Sie mittendrin in dem, was Jesus wollte und tat. Sozusagen im Zentrum des Evangeliums. In Matthäus 4 heißt es nämlich als Zusammenfassung von dem, was Jesus tat: „Jesus zog umher und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk“ (Mt 4,23). Das war es, was Jesus tat: Er predigte und er heilte. Beides gehörte in seinem Dienst untrennbar zusammen.

Pfr. Streich - Jesus heilt die Kranken
»1.000 Places To See Before You Die« - so lautet der Titel eines Reiseführers. Frei übersetzt: »1.000 Orte, die du unbedingt gesehen haben musst, bevor du stirbst«. Dieser Titel weckt in manchen ein seltsames Gefühl – eine ängstliche Ahnung: »Ich könnte in meinem Leben etwas verpassen« Da wird plötzlich eine irrationale Verlustangst wach: »Komme ich am Ende zu kurz, wenn ich das nicht gesehen habe?«

Pfr. Traub - Den Ärger nicht vermeiden!
Petrus und Johannes machen Ärger! Großen Ärger! Warum? Sie verkündigten, dass an Jesus die „Auferstehung der Toten“ geschehen ist! Was für eine Verletzung der „frommen Leiterschaft“ von Jerusalem. Es kostet Petrus und Johannes eine ganze Nacht Gefängnis-Aufenthalt.

Ernst-Günter Wenzler - Jesus heilt die Schuldigen
Jesus heilt die Schuldigen! Ist das ein Thema für sie? Ein Thema, bei dem ein persönliches Interesse haben? Ein Thema, bei dem sie nicht an andere, sondern an sich selbst denken? Über Schulden redet man nicht – auf jeden Fall nicht über die eigenen. Über Schulden redet man nicht – Schulden hat man. 19.000 Euro Staatsverschuldung pro Kopf in Deutschland. Und ob sie privat im Soll oder im Haben sind, wissen vermutlich nur sie und ihre Bank.


Referat von Pfarrer Michael Schaan (BB-Frühjahrstagung 2009)
"Gemeinde zwischen Begeisterung und Erweckung"

Der Leiter eines Gesundheitsamtes hat drei Ratschläge gegeben, wie man sich vor der kommenden Grippewelle schützen kann: "Vermeiden Sie, anderen Leuten die Hand zu schütteln! Halten Sie möglichst einen Meter Abstand, wenn Sie mit jemandem reden. Meiden Sie vor allem Menschenansammlungen!“
Darauf meinte ein Christ: „Dann kann ich am Sonntag auf jeden Fall in die Kirche gehen. Dort gibt mir niemand die Hand. Keiner spricht mich an und ich sitze allein in meiner Bank.“

Lagebericht bei der Mitgliederversammlung am 18. Oktober 2008 in Pforzheim - Hermann Traub
Das Karrusell unseres Lebens, der Gesellschaft und auch in Gemeinde und Kirche dreht sich so schnell, dass es einem schwarz vor Augen werden kann. Jeden Tag wird eine „andere Sau durchs Dorf getrieben“ – und man kann kaum noch reagieren. Dies halte ich allerdings für eine List des Teufels, der weiß, dass er wenig Zeit hat und das Geschäft des Durcheinanderbringens trefflich beherrscht.
Wo sind die Orientierungspunkte, die uns gegeben sind? An welcher Stelle lohnt es sichzu kämpfen und sein Engagement zu verstärken? Wie zeigt sich unsere kirchliche Lage?

ICN-Erklärung: Unser trinitarischer Glaube
Die Heilige Dreieinigkeit Gottes ist die zentrale Glaubenswahrheit, auf die sich alle christlichen Konfessionen, Kirchen und echt christlichen Bewegungen gründen – trotz mancher Unterschiede in anderen Lehren. Was bedeutet das aber für das christliche Glaubensbewusstsein in der Gegenwart? Sind nicht für viele „Dreieinigkeit“, „Dreifaltigkeit“, „Trinität“, „Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist“ kaum mehr als überlieferte Formeln, die man aus Pietät weiter verwendet?

Bildbericht vom Badischen Christustag 2008
Fröhliche Feste des Glaubens waren die evangelischen Christus-Tage am katholischen Fronleichnamsfeiertag, 22. Mai 2008, an dem sich mehr als 12.000 Protestanten an 16 Orten in Baden-Württemberg versammelten, um miteinander Gottes Wort zu hören, zu beten, sich zu informieren, miteinander zu reden und Gott zu loben. Vier badische Orte gehörten zu den Treffen: Mannheim, Freiburg, Stutensee-Spöck bei Karlsruhe und Kraichtal-Gochsheim bei Bretten. Veranstalter war die Evangelische Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden.

Wort zur Orientierung bei den vier badischen Christus-Tagen am 22. Mai 2008 von Pfr. Hermann Traub
Der Christustag ist in Baden noch relativ „jung“ …hat aber in Württemberg eine lange und segensreiche Geschichte. Wenn der lebendige Gott es schenkt, können wir auch eine solche Geschichte in unserem Land erleben. Das besondere am Christustag ist, dass nicht eine Institution, Kirche, Verband oder gar Amt zum Treffen einlädt, sondern Christen aus allen Bewegungen! Die sammeln sich in der Ev. Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden.

Stellungnahme zum Brief islamischer Theologen
Seit dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 sind islamische Führer darum bemüht, den Islam in der Öffentlichkeit in einem humanen Licht erscheinen zu lassen. Die von Papst Benedikt XVI. in seiner Regensburger Vorlesung am 12. September 2006 ausgesprochene Erinnerung daran, dass Mohammed, der Begründer des Islam, ja selber seinen Anhängern geboten habe, seine Religion mit dem Schwert auszubreiten, hat dieses Bestreben noch verstärkt.

"Netzwerk der Ermutigung" – Grundsatzreferat von Hermann Traub
vor der Mitgliederversammlung am 20 Oktober 2007 in Pforzheim

Gewinnbringende Zusammenarbeit biblisch-missionarischer Kräfte in der
Ev. Landeskirche Badens stärken – Herausforderungen, Ziele, Wege
gemeinsame Zukunftsaufgaben vorgestellt – diskutiert - angepackt

"Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist"
Referat von Dr. Peter Böhlemann auf dem Gemeinde-Entwicklungs-Kongress der badischen Landeskirche am 22. September 2007 im Kongresszentrum Karlsruhe

25 Jahre Friedrich-Hauß-Studienzentrum in Schriesheim
Festgottesdienst und Jubiläumsfeier am 24. Juni 2007
SCHRIESHEIM. Unter dem Motto „Gemeinsam studieren – den Glauben leben“ stand die Jubiläumsfeier des Friedrich-Hauß-Studienzentrums in Schriesheim, das seit 25 Jahren von der Ev. Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden zur wissenschaftlichen und geistlichen Begleitung vor allem für Studierende der Theologie, aber auch als christliches Studentenwohnheim für Studierende in Heidelberg betrieben wird. Rechtzeitig zum Jubiläum wurde im Erdgeschoss des Hauses ein großer neuer Versammlungsraum übergeben, in dem sich am Vorabend die Ehemaligen zu einem Feierabend der Begegnung trafen.

Wort von Pfarrer Herman Traub, Vorsitzender der Ev. Vereinigung
zur Eröffnung des Jubiläums des Friedrich-Hauß-Studienzertrums in Schriesheim am Samstag, 23. Juni 2007, 14 Uhr

Grußwort des Vorsitzenden der Ev. Vereinigung, Pfr. Hermann Traub
beim Empfang anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Friedrich-Hauß- Studienzentrums in Schriesheim am Sonntag, 24. Juni 2007, um 11 Uhr

Keine Versicherung gegen Glaubenskrisen - Erfahrungsbericht von Tutor Carsten Kettering
Zweite Oktoberwoche 2003, weit oben unterm Dach des Praktisch-Theologischen Seminars in Heidelberg am Karlsplatz 5. Drei Tage vor Semesterbeginn treffen sich hier die Neuankömmlinge im Studiengang „Theologie“, egal ob sie Pfarrer oder Lehrer werden wollen, oder ob sie nur mal reinschnuppern wollen in Gottes bunte Welt der Wissenschaft. Sie kommen aus allen Winkeln der Republik, auch von außerhalb, haben entweder den Studienort gewechselt oder fangen tatsächlich neu an. So ein letzterer bin ich. Mein erster Tag an der Universität, ab jetzt nennt man mich Theologe.

Über 500 Besucher bei Christustagen in Mannheim und Eppingen - Frohe Gemeinschaft und klare Orientierung
Das Leitmotto des Christustages 2007 „Jesus allein retten“ sei kein intoleranter Satz, sondern biblisches Bekenntnis, ließ der Eppinger Stadtpfarrer Armin Graf die mehr als 300 Besucher dieses Glaubenstages in dem mächtigen Kirchenschiff der historischen Kraichgaustadt wissen. Dass Graf gerne Gastgeber war, zeigte auch seine Mitwirkung – etwa in der Moderation und der eigens für den Tag gegründeten Männerband, die kurzfristig noch durch zwei Frauen erweitert wurde.

Christus-Tag in Eppingen am 7. Juni 2007 Thema „Allein Jesus rettet“ - Schlusswort an die Gemeinde von Pfarrer Herrmann Traub
Während wir heute zum Christustag an 14 Orten zusammen sind treffen sich in der ehrwürdigen Stadt Köln mehr als 100.000 Dauerteilnehmer beim 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag: auch unter einem biblischen Motto: Lebendig und kräftig und schärfer. Beide Initiativen sammeln Christen in unserer Zeit. Wir zu einer kleinen Glaubenkonferenz. Dort zu mehr als 3000 Veranstaltungen jeder Art.

Flyer zur Kirchenwahl 2007 in Baden
Die Kirchenwahl 2007 in Baden wird eine Zukunftswahl werden. Die Kirche ist im Umbruch und sucht den Weg für die nächsten Jahre im begonnenen neuen Jahrtausend. Viele Menschen erwarten, dass christliche Gemeinden auf offene Fragen fundierte Antworten geben. Manche neue religiöse Sehnsucht wartet auf gangbare Wege des Glaubens. Die vielfältigen Leitsätze und Perspektivepapiere wollen in die Zukunft weisen.

Kommentar: Warum wir einen Paradigmenwechsel in der Familienpolitik brauchen
"Wir brauchen einen Paradigmenwechsel in der Familienpolitik", fordert Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz. Er engagiert sich seit vielen Jahren für die Förderung von Familien und Müttern, die ihre Kinder zu Hause erziehen. Betreuung von Kindern in Krippen ist nach Ansicht von Hartmut Steeb keine Lösung für die Probleme vieler Familien. Gerechtigkeit und Wahlfreiheit ist erst dann geschaffen, wenn endlich auch Mütter für ihre Arbeit angemessen bezahlt werden ...

"Bereitsein zum Leiden für Christus"
Täglich berichten die Medien über furchtbare Leiden, die über viele Menschen hereinbrechen. Dazu gehören sowohl Naturkatastrophen als auch kriminelle oder politische Gewaltanwendung. Vergessen wird dabei jedoch oft die Verfolgung aus Glaubensgründen, die gerade heute in manchen Ländern vielen Leid und Tod bringt. Zu allen Zeiten haben solche Märtyrer in geistlicher Verbundenheit mit dem Gekreuzigten Kraft zum Durchhalten empfangen, und darum geht es erneut in der aktuellen Situation. Daher richten die Teilnehmer eines Kongresses der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, der vom 15. – 18. Oktober 2006 in Bad Blankenburg/Thüringen unter dieser Thematik stattgefunden hat, den folgenden Aufruf an ihre Mitchristen in den verschiedenen Konfessionen und an alle Verantwortungsträger in der Gesellschaft.

Antwort aus Baden- zum "Appell aus Baden" (epd-Dokumentation Nr. 26)
Drei Mitglieder unserer Landeskirche haben in diesen Wochen einen "Appell aus Baden" veröffentlicht. Dieser Appell hat durch die kirchliche Presse eine schnelle Verbreitung gefunden. Einige bekannte Persönlichkeiten haben den Appell mitunterzeichnet und unser Landesbischof hat den Text mit einem anerkennenden Vorwort versehen. Weil zum Gespräch und zur Auseinandersetzung mit dem Appell offen eingeladen wird, möchten wir uns mit folgender Antwort daran beteiligen:

Kommentar von Pfarrer Thomas Hilsberg (Rielasingen) zum "Appell aus Baden" vom 27. Juni 2006
Man reibt sich die Augen: Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland beklagt die Selbstsäkularisierung der Kirche. Synoden bekennen sich zu Mission und Evangelisation. Und jetzt redet eine Perspektivkommission der EKD davon, dass in Kirche und Diakonie das christliche Profil geschärft werden muss. Man will sich mit dem mageren Gottesdienstbesuch in der evangelischen Kirche nicht mehr abfinden. Und man will Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie für eine bewusste Zuwendung zum Glauben werben.

Christus-Tag in Ihringen: Zum Dienst befreit!
"Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euere Leiber hingebt als ein Opfer, [...] Wohlgefällige und Vollkommene." (Römer 12,1.2)
Drei Aufforderungen höre ich hier heraus aus dem, was Paulus schreibt:
1. Wir sollen dem Herrn gehören. 2. Wir sollen anders sein. 3. Wir sollen Gutes tun.

Siehe, ich mache alles neu - Menschen
Da lästern zwei Schauspielerinnen über eine Kollegin. "Wie alt ist die eigentlich?" fragt die eine. "Etwa zwanzig", behauptet die andere. "Das kann gar nicht sein", ätzt die erste, "die ist doch schon mindestens vierzig!" - "Das ist richtig", giftet die zweite. "Zwanzig ist nur der Mittelwert. Guck sie dir mal genau an! An der ist doch mindestens die Hälfte nagelneu!" - Bei uns geht es heute nicht um Silikon und Schönheits-Chirurgie, und es geht auch nicht drum, dass die Hälfte neu ist. Es geht ums Ganze!

Siehe, ich mache alles neu - Gemeinden
Ein Farbiger wünschte, in eine New Yorker Gemeinde aufgenommen zu werden. Der Pfarrer war reserviert. "Tja", sagte er, "da bin ich nicht sicher, Mr. Jones, ob es unseren Gemeinde-Mitgliedern recht sein würde. Ich schlage vor, Sie gehen erst mal nach Hause und beten darüber und warten ab, was Ihnen der Allmächtige dazu zu sagen hat."

Siehe, ich mache alles neu - Welt
Liebe Gäste, liebe Brüder und Schwestern, wenn Sie heute Nachmittag noch ein wenig Zeit haben, dann machen Sie einen kleinen Ausflug und besuchen Sie den Hausberg von Freiburg, den "Schauinsland". Er macht seinem Namen alle Ehre: Von seinem Turm auf 1400 m Höhe kann man weit ins Land hinein sehen. Im Westen überblickt man die Rheinebene, und unten im Süden sieht man bei schönem Wetter bis in die Alpen. Weitblick, wohin das Auge reicht.

Philipp Jakob Spener und sein Reformprogramm
Aus guten Gründen hat man den Pietismus als „eine der wichtigsten Bewegungen der neueren europäischen Geschichte“ eingeordnet. Es lohnt, sich heute auf die besten pietistischen Traditionen zu besinnen. Wir sind reicher als wir ahnen. Hier kommen Schätze zum Vorschein, die uns helfen, geistlich gefüllte und auf den heutigen Menschen zugeschnittene Gemeindearbeit zu tun. Aus dem Gestern erwachsen uns wertvolle Impulse für heute.

Fundierter Glaube contra Fundamentalismus?
Referat von Pfarrer Werner Weiland
Das Thema des Vortrags ruft bei manchen vielleicht inneren Widerspruch hervor: Gehören wir - oder viele von uns - nicht zur Bewegung des Fundamentalismus? Entfernt sich die "Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden" gar von ihren Wurzeln und Inhalten?

Jakob Spener: Gedenken an den Stammvater des Pietismus
Er ist einer der Stammväter des Pietismus in Deutschland: Philipp Jakob Spener. In diesem Jahr jährt sich sein Todestag zum 300. Mal. Am 13. Januar 1635 - vor 370 Jahren - war sein Geburtstag. Spener wollte die erstarrte evangelische Kirche geistlich erneuern und entwickelte dazu ein geistliches Programm, seine "Pia desideria" (oder: "Herzliches Verlangen nach gottgefälliger Besserung der wahren evangelischen Kirche"). Diese Schrift fordert heute noch heraus und lohnt zu lesen - nicht nur für Pfarrer und Kirchenälteste. Auch Hauskreise haben hier ihre Wurzeln.

Weihnachten - "Appetithappen" auf das Heil Gottes
"Es begab sich aber zu der Zeit ..." - so beginnt die Weihnachtsgeschichte des Evangelisten Lukas. Bei vielen Universitätstheologen haben Lukas und seine Kollegen allerdings keinen guten Ruf, weil ihre Berichte an zahlreichen Stellen für Legenden gehalten werden. Eine Ausnahmeerscheinung unter den Theologieprofessoren ist der Heidelberger Neutestamentler Klaus Berger. Er vertritt in seinem neuen Jesus-Buch die Ansicht, dass es gute Gründe gibt, den biblischen Autoren zu vertrauen - gerade auch in ihrer Überlieferung der Weihnachtsereignisse. Reporter Marcus Mockler von der Nachrichtenagentur "idea" sprach mit Berger über den Wahrheitsanspruch biblischer Autoren und über Irrtümer in modernen Jesus-Bildern.

Geheiligt werde dein Name
Ein Wort evangelischer Christen zum Pfingstfest 2004,
zugleich zum 70. Jahrestag der Barmer Erklärung

Gehen wir richtig mit der Bibel um?
Ansprache von Pfarrer Werner Weiland beim Bekenntnistag 2004 in Mannheim

Christusbekenntnis heute
Die "Konferenz Bekennender Gemeinschaften" erinnert an die Barmer Erklärung vom Mai 1934 mit einer aktuellen Erklärung zum 70-jährigen Jubiläum von Barmen mit dem Titel "Glaubensgewißheit – heute".

Im Gegenwind - Memorandum zur Schwulenbewegung
Dieser Text will Ermutigung und Hilfe sein für alle, die sich gegen die Zerstörung des
christlichen Menschenbildes durch die internationale Schwulen- und Lesbenbewegung
wehren. Mit seiner Zerstörung verlieren wir die von ihm geprägte Kultur und die eigene
Zukunftsfähigkeit.

Das Kopftuch als Symbol der Intoleranz
So einfach ist das also. Lessing, Toleranz, Religionsfreiheit - daraus soll die Freiheit für das islamische Kopftuch werden. Der Bundespräsident hat sich zum zweiten Mal gegen ein gesetzlich geregeltes Kopftuchverbot ausgesprochen. Aber ist das alles wirklich so einfach? Wer nur den religiösen Charakter des Kopftuchs würdigt und nicht auch seine politische Funktion beachtet, betreibt Augenwischerei.

Kommentar zum Kopftuchstreit (II)
Der Ärger über das "Kopftuchurteil" des Bundesverfassungsgerichts geht in die nächste Runde. In den Bundesländern wird jetzt heftig diskutiert, ob man das Kopftuch per Gesetz verbieten soll. Das oberste deutsche Gericht hatte knapp entschieden, dass Baden-Württemberg der Lehrerin Fereshta Ludin das Tragen eines Kopftuches ohne entsprechendes Gesetz nicht verbieten dürfe. Dieses Urteil regt viele Menschen auf. Die Feministin Alice Schwarzer nannte es "pervers", dass Frau Ludin jahrelang in Deutschland herumprozessiert, statt sich in ihrer afghanischen Heimat am Wiederaufbau zu beteiligen. Worum geht es in diesem Streit wirklich?

Kommentar zum Kopftuchstreit (I)
Das Kopftuch macht europaweit Schlagzeilen. Auch in Deutschland. Eine islamische Lehrerin ist die Gallionsfigur der Islam-Verbände, die für ein islamisches Staats- und Rechtswesens in Deutschland kämpfen. Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes steht an. EKD-Präses Manfred Kock befürchtet, dass religiöse Symbole aus der Öffentlichkeit verbannt werden könnten. Doch es geht um mehr. Viele moslemische Frauen betrachten ihr Kopftuch als Zeichen für den Vorrang des Islam vor andern Religionen

Ethische Orientierung für die Christenheit
Angesichts einer großen Verunsicherung in den Fragen des Lebensstiles und eines dramatischen Wertewandels gibt der Leitungskreis der "Evang. Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden" mit der "Ludwig-Hofacker-Vereinigung" in Württemberg diese Ethische Orientierung heraus.

Kirche - Kultur - Homosexualität
Die Kirche bleibt Homosexuellen eine angemessene Seelsorge schuldig, schreibt Oberkirchenrat i.R. Klaus Baschang (Karlsruhe) in der neuesten idea-Dokumentation zum Thema "Kirche - Kultur - Homosexualität". Sie soll in der Debatte um die Segnung homosexueller Partnerschaften den Verantwortungsträgern und aktiven Christen in den Gemeinden als Entscheidungshilfe dienen. Die 62seitige Schrift enthält Beiträge von Juristen, Medizinern, Soziologen und Theologen, darunter auch OKR Baschang und der bad. Fachtheologe für Homosexualität, Pfarrer Rudolf Alexander Thieke. Zu Wort kommen auch Betroffene, die eine Veränderung ihrer Neigung erfahren haben.

OKR i.R. Klaus Baschang: Seelsorge statt Liturgie
Die Kirchenkonferenz der EKD hat über liturgische Texte beraten, die eine "geistliche Begleitung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften" möglich machen sollen. Der Auftrag dazu war ein Kompromissversuch. Nach dem Willen der EKD soll und darf es keine "Segnungen" geben. Denn diese bringen die "Einwilligungen Gottes" zum Ausdruck. Diese fehlt aber hier, wie die EKD immer wieder betont.

Stellungnahme der Ev. Vereinigung zu kirchlicher Begleitung homosexueller Partnerschaften
Der Bundestag verabschiedete am 1. August 2001 das sogenannte "Lebenspartnerschaftsgesetz". Verschiedene Landeskirchen führten in der Folgezeit gottesdienstliche Segenshandlungen für homosexuelle Partnerschaften ein. Andere lehnen solche Segenshandlungen ab, plädieren aber dafür, stattdessen eine Fürbittandacht zu ermöglichen. Zu diesen gegenwärtig kontrovers diskutierten Fragen werden hier erlärt.

Stellungnahme zur Kirchlichen Lebensordnung der ev. Landeskirche in Baden
Ordnungen müssen sein. Jeder Verein hat nach deutschen Vereinsrecht eine Satzung. Auch die Kirche hat Ordnungen, die den Anspruch erheben, dem reformatorischen Grundsatz "Norma normans" und "Norma normata" (Die Bibel ist die Norm und die Ordnungen werden von der Bibel her geregelt) zu entsprechen. So gibt es die Grundordnung der Evangelischen Landeskirche in Baden und spezielle Ordnungen für die Amtshandlungen Taufe, Konfirmation, Trauung und Bestattung.

Stellungnahme zur Schwulenbewegung von Oberkirchenrat Baschang
Die BVG-Entscheidung zur "Homo-Ehe" (im Sommer 2002) wird das Leitbild von Ehe und Familie verändern. Christen können jedoch einer "blinden Justitia" nicht folgen, die Schöpfungsordnungen auflöst. Gottes beglückende Gabe der Sexualität ist auf das andersartige Gegenüber angelegt, nicht auf egoistische Triebauslebung. Lesben und Homos brauchen Seelsorge, nicht neue Gesetze. Wohin Dekadenz führt, zeigt der Untergang Sodoms (1. Mose 19) und der Niedergang des Römerreiches.

Kommentar zum BVG-Urteil über das Lebenspartnerschaftsgesetz
Kürzlich überraschte der emeritierte Karlsruher Oberkirchenrat Klaus Baschang in der Evang. Nachrichtenagentur "idea" mit einem bemerkenswerten Kommentar unter dem Titel "Drei große Lügen". Darin fordert der brilliante Theologe "eine Kampagne der Wahrhaftigkeit gegen drei große Lügen, die sich bei uns eingenistet haben".