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Dokumentationen
Einladung zum gemeinsamen Zeugnis unseres Glaubens
Bekenntnis-Erklärung evangelischer Theologen vom August 2011 zum Kurs der Volkskirche
Eine Initiative um den emeritierten badischen Oberkirchenrat Klaus Baschang, die an theologisch-ethischen Entwicklung in den evangelischen Landeskirchen und der EKD leidet, hat eine Diskussion um den Kurs der Volkskirche angestoßen und 4. August 2011 die Erklärung „Für die Freiheit des Glaubens und die Einheit der Kirche“ veröffentlicht. Darin fordert sie Hauptamtliche und Gemeindeglieder auf, der Anpassung an den Zeitgeist zu widerstehen und die Bekenntnisse der Kirche Jesu Christi wieder neu ernstzunehmen. Hintergrund ist das im November 2010 von der EKD-Synode verabschiedete neue Pfarrerdienstrecht, das es den Landeskirchen überlässt, ob homosexuelle Pfarrer mit ihrem Partner in kirchlichen Dienstwohnungen zusammenleben dürfen. Es sei „Verführung zur Irrlehre“, wenn in dem Gesetz „Ehe“ und „familiäres Zusammenleben“ nebeneinander gestellt würden und es heiße, diese Bestimmung umfasse auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften, so Baschang mit Altbischof Ulrich Wilkens (Lübeck) und den Professoren Rainer Meyer (Stuttgart) und Reinhard Slenczka (Erlangen). Hinter die Initiative hat sich auch der bekannte „ProChrist“-Pfarrer Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel) gestellt. Der Erklärung mit sieben aktuellen Grundaussagen des evangelischen Glaubens ist eine persönlicher Verpflichtung angefügt, die als Bekenntnis an die jeweilige Kirchenleitung (Oberkirchenrat / Pfarramt) eingesandt werden kann.
Leben aus der Taufe
Referat von unserem Vorstandsmitglied Pfr. Thomas Hilsberg
Säuglinge werden nicht zur Namensgebung getauft, sondern auf den Namen des dreieinigen Gottes, erklärte Pfarrer Thomas Hilsberg (Radolfzell), der zum Thema „Leben aus der Taufe - Christsein mit persönlichem Glauben“ bei unserer Frühjahrstagung am 19. Februar 2011 in Pforzheim sprach. Schon der Reformator Martin Luther habe darauf verwiesen, dass zur Taufe auch der persönliche Glaube gehöre. Die Wassertaufe bewirke nicht magisch das ewige Heil, mache Menschen nicht automatisch zu Kindern Gottes, sondern sei ein Geschenk der Verheißung, das ausgepackt und gelebt werden soll. Hier sein Referat, das wir zur Lektüre empfehlen.
Christustage 2010 - Jesus trotzdem folgen
Dekan Rainer Kiess - Jesus trotz Widerstand und Schwierigkeiten folgen
„Nachfolge hat Folgen“ erinnerte Dekan Rainer Kiess (Filderstadt) in seiner Bibelarbeit (Matthäus 11, 2-6) die Christen beim Christustag in Ellmendingen (Pforzheim-Land) am 3. Juni. Der Weg mit Jesus bringt Streit statt Harmonie, Kreuz statt Couch, aber er steht auch für Gewinn statt Verlust. Wer sich zu Jesus bekenne, könne allein stehen und zu einer verachteten Minderheit zählen. Denn zur Nachfolge gehören schwere Wege. Doch wer um Jesu willen sein Leben „verliert“, gewinnt es am Ende.
Pfr. Hermann Traub - Wort zur Orientierung für badische Christustage
Unser Vorsitzender Hermann Traub hat zu den vier badischen Christustagen (Freiburg, Mannheim, Spöck und Ellmendingen) ein „Wort zur Orientierung" verfasst. Darin begrüßt er die landeskirchliche Initiative, die Taufe zum Thema zu machen. Insbesondere jungen Christen müsse gesagt werden, warum die Kindertaufe gültig sei und es keiner „Glaubenstaufe" im Erwachsenenalter mehr bedarf. Abgelehnt werden von uns die vom Landesbischof angeregten regionalen Tauffeste außerhalb der Ortsgemeinden. Solche „Tauf-Events" wirken wohl stark in der Öffentlichkeit, doch fehlt die Einbindung in die Ortsgemeinde. Die Kirche musss herausstellen, dass nach dem Neuen Testament für unser Heil nicht seine Taufe, sondern unser Glaube entscheidend ist.
Sind alle Menschen Gottes Kinder?
Biblische Analyse von Pfarrer Traugott Fränkle
Auch unter Christen in der evangelischen Kirche wird heute allenthalben behauptet: Alle Menschen sind Gottes Kinder. Vor Gott stünden alle gleich in einer Reihe. Alle Rassen, Nationen, Konfessionen - und alle Religionen. Hier wird die Tatsache, dass wir alle Gottes Geschöpfe sind, Gott also unser Schöpfer und Herr ist, zu der irrigen Annahme verkehrt, damit seien wir auch alle Gottes Kinder und Gott darum der Vater aller Menschen. Pfarrer Traugott Fränkle (Wiesloch) ist der Frage nachgegangen, hat den biblischen Befund herausgearbeitet, dazu im Frühjahr 2010 diese Dokumentation erstellt, die wir zur Lektüre empfehlen.
Ein Leben im Einsatz für das Reich Gottes
Unser Geschäftsführer Kurt Dittes wurde 70
Am 2. Oktober 2009 feierte unser Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender Kurt Dittes (Pforzheim) seinen 70. Geburtstag. Martin Kugele schrieb dazu eine kleine Laudatio auf der Rückseite der Oktober-Ausgabe 2009 unserer Zeitschrift „hoffen + handeln“, worin er den engagierten Christen und Unternehmer vorstellt, dessen Herz für die Ausbreitung des Evangeliums und des Reiches Gottes schlägt, weil er eine brennende Liebe für Gott und seine Mitmenschen hat. Kluges Wirtschaften verbindet er mit geistlich-diakonischem Handeln und tut damit viel Gutes – vor Ort und bis in die Dritte Welt.
Muss Mission denn wirklich sein?
Interview mit Missionsdirektor Dr. Detlef Blöcher
Die Kritik besonders in Deutschlandfunk, ZDF und „Spiegel“ an den theologisch konservativen Protestanten – den 1,3 Millionen evangelikalen Christen in Deutschland – betrifft vor allem die Tatsache, dass sie versuchen, den christlichen Glauben weiterzuverbreiten. Der größte protestantische Missionsdachverband in Europa ist die (deutsche) Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen, deren Mitglieder fast 4.000 Missionare ausgesandt haben. Dazu ein Interview mit dem Vorsitzenden, Dr. Detlef Blöcher, im Hauptberuf Direktor der Deutschen Missions-Gemeinschaft mit 350 Missionaren. Sie hat ihren Sitz in Sinsheim bei Heidelberg.
Christustage 2009 - Jesus heilt
Dekan Axel Ebert - Jesus heilt
Mit diesem Thema sind Sie mittendrin in dem, was Jesus wollte und tat. Sozusagen im Zentrum des Evangeliums. In Matthäus 4 heißt es nämlich als Zusammenfassung von dem, was Jesus tat: „Jesus zog umher und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk“ (Mt 4,23). Das war es, was Jesus tat: Er predigte und er heilte. Beides gehörte in seinem Dienst untrennbar zusammen.
Pfr. Streich - Jesus heilt die Kranken
»1.000 Places To See Before You Die« - so lautet der Titel eines Reiseführers. Frei übersetzt: »1.000 Orte, die du unbedingt gesehen haben musst, bevor du stirbst«. Dieser Titel weckt in manchen ein seltsames Gefühl – eine ängstliche Ahnung: »Ich könnte in meinem Leben etwas verpassen« Da wird plötzlich eine irrationale Verlustangst wach: »Komme ich am Ende zu kurz, wenn ich das nicht gesehen habe?«
Pfr. Traub - Den Ärger nicht vermeiden!
Petrus und Johannes machen Ärger! Großen Ärger! Warum? Sie verkündigten, dass an Jesus die „Auferstehung der Toten“ geschehen ist! Was für eine Verletzung der „frommen Leiterschaft“ von Jerusalem. Es kostet Petrus und Johannes eine ganze Nacht Gefängnis-Aufenthalt.
Ernst-Günter Wenzler - Jesus heilt die Schuldigen
Jesus heilt die Schuldigen! Ist das ein Thema für sie? Ein Thema, bei dem ein persönliches Interesse haben? Ein Thema, bei dem sie nicht an andere, sondern an sich selbst denken? Über Schulden redet man nicht – auf jeden Fall nicht über die eigenen. Über Schulden redet man nicht – Schulden hat man. 19.000 Euro Staatsverschuldung pro Kopf in Deutschland. Und ob sie privat im Soll oder im Haben sind, wissen vermutlich nur sie und ihre Bank.
Referat von Pfarrer Michael Schaan (BB-Frühjahrstagung 2009)
"Gemeinde zwischen Begeisterung und Erweckung"
Der Leiter eines Gesundheitsamtes hat drei Ratschläge gegeben, wie man sich vor der kommenden Grippewelle schützen kann: "Vermeiden Sie, anderen Leuten die Hand zu schütteln! Halten Sie möglichst einen Meter Abstand, wenn Sie mit jemandem reden. Meiden Sie vor allem Menschenansammlungen!“
Darauf meinte ein Christ: „Dann kann ich am Sonntag auf jeden Fall in die Kirche gehen. Dort gibt mir niemand die Hand. Keiner spricht mich an und ich sitze allein in meiner Bank.“
Lagebericht bei der Mitgliederversammlung am 18. Oktober 2008 in Pforzheim - Hermann Traub
Das Karrusell unseres Lebens, der Gesellschaft und auch in Gemeinde und Kirche dreht sich so schnell, dass es einem schwarz vor Augen werden kann. Jeden Tag wird eine „andere Sau durchs Dorf getrieben“ – und man kann kaum noch reagieren. Dies halte ich allerdings für eine List des Teufels, der weiß, dass er wenig Zeit hat und das Geschäft des Durcheinanderbringens trefflich beherrscht.
Wo sind die Orientierungspunkte, die uns gegeben sind? An welcher Stelle lohnt es sichzu kämpfen und sein Engagement zu verstärken? Wie zeigt sich unsere kirchliche Lage?
ICN-Erklärung: Unser trinitarischer Glaube
Die Heilige Dreieinigkeit Gottes ist die zentrale Glaubenswahrheit, auf die sich alle christlichen Konfessionen, Kirchen und echt christlichen Bewegungen gründen – trotz mancher Unterschiede in anderen Lehren. Was bedeutet das aber für das christliche Glaubensbewusstsein in der Gegenwart? Sind nicht für viele „Dreieinigkeit“, „Dreifaltigkeit“, „Trinität“, „Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist“ kaum mehr als überlieferte Formeln, die man aus Pietät weiter verwendet?
Bildbericht vom Badischen Christustag 2008
Fröhliche Feste des Glaubens waren die evangelischen Christus-Tage am katholischen Fronleichnamsfeiertag, 22. Mai 2008, an dem sich mehr als 12.000 Protestanten an 16 Orten in Baden-Württemberg versammelten, um miteinander Gottes Wort zu hören, zu beten, sich zu informieren, miteinander zu reden und Gott zu loben. Vier badische Orte gehörten zu den Treffen: Mannheim, Freiburg, Stutensee-Spöck bei Karlsruhe und Kraichtal-Gochsheim bei Bretten. Veranstalter war die Evangelische Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden.
Wort zur Orientierung bei den vier badischen Christus-Tagen am 22. Mai 2008 von Pfr. Hermann Traub
Der Christustag ist in Baden noch relativ „jung“ …hat aber in Württemberg eine lange und segensreiche Geschichte. Wenn der lebendige Gott es schenkt, können wir auch eine solche Geschichte in unserem Land erleben. Das besondere am Christustag ist, dass nicht eine Institution, Kirche, Verband oder gar Amt zum Treffen einlädt, sondern Christen aus allen Bewegungen! Die sammeln sich in der Ev. Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden.
Stellungnahme zum Brief islamischer Theologen
Seit dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 sind islamische Führer darum bemüht, den Islam in der Öffentlichkeit in einem humanen Licht erscheinen zu lassen. Die von Papst Benedikt XVI. in seiner Regensburger Vorlesung am 12. September 2006 ausgesprochene Erinnerung daran, dass Mohammed, der Begründer des Islam, ja selber seinen Anhängern geboten habe, seine Religion mit dem Schwert auszubreiten, hat dieses Bestreben noch verstärkt.
"Netzwerk der Ermutigung" – Grundsatzreferat von Hermann Traub
vor der Mitgliederversammlung am 20 Oktober 2007 in Pforzheim
Gewinnbringende Zusammenarbeit biblisch-missionarischer Kräfte in der
Ev. Landeskirche Badens stärken – Herausforderungen, Ziele, Wege
gemeinsame Zukunftsaufgaben vorgestellt – diskutiert - angepackt
"Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist"
Referat von Dr. Peter Böhlemann auf dem Gemeinde-Entwicklungs-Kongress der badischen Landeskirche am 22. September 2007 im Kongresszentrum Karlsruhe
25 Jahre Friedrich-Hauß-Studienzentrum in Schriesheim
Festgottesdienst und Jubiläumsfeier am 24. Juni 2007
SCHRIESHEIM. Unter dem Motto „Gemeinsam studieren – den Glauben leben“ stand die Jubiläumsfeier des Friedrich-Hauß-Studienzentrums in Schriesheim, das seit 25 Jahren von der Ev. Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden zur wissenschaftlichen und geistlichen Begleitung vor allem für Studierende der Theologie, aber auch als christliches Studentenwohnheim für Studierende in Heidelberg betrieben wird. Rechtzeitig zum Jubiläum wurde im Erdgeschoss des Hauses ein großer neuer Versammlungsraum übergeben, in dem sich am Vorabend die Ehemaligen zu einem Feierabend der Begegnung trafen.
Wort von Pfarrer Herman Traub, Vorsitzender der Ev. Vereinigung
zur Eröffnung des Jubiläums des Friedrich-Hauß-Studienzertrums in Schriesheim am Samstag, 23. Juni 2007, 14 Uhr
Grußwort des Vorsitzenden der Ev. Vereinigung, Pfr. Hermann Traub
beim Empfang anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Friedrich-Hauß- Studienzentrums in Schriesheim am Sonntag, 24. Juni 2007, um 11 Uhr
Keine Versicherung gegen Glaubenskrisen - Erfahrungsbericht von Tutor Carsten Kettering
Zweite Oktoberwoche 2003, weit oben unterm Dach des Praktisch-Theologischen Seminars in Heidelberg am Karlsplatz 5. Drei Tage vor Semesterbeginn treffen sich hier die Neuankömmlinge im Studiengang „Theologie“, egal ob sie Pfarrer oder Lehrer werden wollen, oder ob sie nur mal reinschnuppern wollen in Gottes bunte Welt der Wissenschaft. Sie kommen aus allen Winkeln der Republik, auch von außerhalb, haben entweder den Studienort gewechselt oder fangen tatsächlich neu an. So ein letzterer bin ich. Mein erster Tag an der Universität, ab jetzt nennt man mich Theologe.
Über 500 Besucher bei Christustagen in Mannheim und Eppingen - Frohe Gemeinschaft und klare Orientierung
Das Leitmotto des Christustages 2007 „Jesus allein retten“ sei kein intoleranter Satz, sondern biblisches Bekenntnis, ließ der Eppinger Stadtpfarrer Armin Graf die mehr als 300 Besucher dieses Glaubenstages in dem mächtigen Kirchenschiff der historischen Kraichgaustadt wissen. Dass Graf gerne Gastgeber war, zeigte auch seine Mitwirkung – etwa in der Moderation und der eigens für den Tag gegründeten Männerband, die kurzfristig noch durch zwei Frauen erweitert wurde.
Christus-Tag in Eppingen am 7. Juni 2007 Thema „Allein Jesus rettet“ - Schlusswort an die Gemeinde von Pfarrer Herrmann Traub
Während wir heute zum Christustag an 14 Orten zusammen sind treffen sich in der ehrwürdigen Stadt Köln mehr als 100.000 Dauerteilnehmer beim 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag: auch unter einem biblischen Motto: Lebendig und kräftig und schärfer. Beide Initiativen sammeln Christen in unserer Zeit. Wir zu einer kleinen Glaubenkonferenz. Dort zu mehr als 3000 Veranstaltungen jeder Art.
Flyer zur Kirchenwahl 2007 in Baden
Die Kirchenwahl 2007 in Baden wird eine Zukunftswahl werden. Die Kirche ist im Umbruch und sucht den Weg für die nächsten Jahre im begonnenen neuen Jahrtausend. Viele Menschen erwarten, dass christliche Gemeinden auf offene Fragen fundierte Antworten geben. Manche neue religiöse Sehnsucht wartet auf gangbare Wege des Glaubens. Die vielfältigen Leitsätze und Perspektivepapiere wollen in die Zukunft weisen.
Kommentar: Warum wir einen Paradigmenwechsel in der Familienpolitik brauchen
"Wir brauchen einen Paradigmenwechsel in der Familienpolitik", fordert Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz. Er engagiert sich seit vielen Jahren für die Förderung von Familien und Müttern, die ihre Kinder zu Hause erziehen. Betreuung von Kindern in Krippen ist nach Ansicht von Hartmut Steeb keine Lösung für die Probleme vieler Familien. Gerechtigkeit und Wahlfreiheit ist erst dann geschaffen, wenn endlich auch Mütter für ihre Arbeit angemessen bezahlt werden ...
"Bereitsein zum Leiden für Christus"
Täglich berichten die Medien über furchtbare Leiden, die über viele Menschen hereinbrechen. Dazu gehören sowohl Naturkatastrophen als auch kriminelle oder politische Gewaltanwendung. Vergessen wird dabei jedoch oft die Verfolgung aus Glaubensgründen, die gerade heute in manchen Ländern vielen Leid und Tod bringt. Zu allen Zeiten haben solche Märtyrer in geistlicher Verbundenheit mit dem Gekreuzigten Kraft zum Durchhalten empfangen, und darum geht es erneut in der aktuellen Situation. Daher richten die Teilnehmer eines Kongresses der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, der vom 15. – 18. Oktober 2006 in Bad Blankenburg/Thüringen unter dieser Thematik stattgefunden hat, den folgenden Aufruf an ihre Mitchristen in den verschiedenen Konfessionen und an alle Verantwortungsträger in der Gesellschaft.
Antwort aus Baden- zum "Appell aus Baden" (epd-Dokumentation Nr. 26)
Drei Mitglieder unserer Landeskirche haben in diesen Wochen einen "Appell aus Baden" veröffentlicht. Dieser Appell hat durch die kirchliche Presse eine schnelle Verbreitung gefunden. Einige bekannte Persönlichkeiten haben den Appell mitunterzeichnet und unser Landesbischof hat den Text mit einem anerkennenden Vorwort versehen. Weil zum Gespräch und zur Auseinandersetzung mit dem Appell offen eingeladen wird, möchten wir uns mit folgender Antwort daran beteiligen:
Kommentar von Pfarrer Thomas Hilsberg (Rielasingen) zum "Appell aus Baden" vom 27. Juni 2006
Man reibt sich die Augen: Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland beklagt die Selbstsäkularisierung der Kirche. Synoden bekennen sich zu Mission und Evangelisation. Und jetzt redet eine Perspektivkommission der EKD davon, dass in Kirche und Diakonie das christliche Profil geschärft werden muss. Man will sich mit dem mageren Gottesdienstbesuch in der evangelischen Kirche nicht mehr abfinden. Und man will Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie für eine bewusste Zuwendung zum Glauben werben.
Christus-Tag in Ihringen: Zum Dienst befreit!
"Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euere Leiber hingebt als ein Opfer, [...] Wohlgefällige und Vollkommene." (Römer 12,1.2)
Drei Aufforderungen höre ich hier heraus aus dem, was Paulus schreibt:
1. Wir sollen dem Herrn gehören. 2. Wir sollen anders sein. 3. Wir sollen Gutes tun.
Siehe, ich mache alles neu - Menschen
Da lästern zwei Schauspielerinnen über eine Kollegin. "Wie alt ist die eigentlich?" fragt die eine. "Etwa zwanzig", behauptet die andere. "Das kann gar nicht sein", ätzt die erste, "die ist doch schon mindestens vierzig!" - "Das ist richtig", giftet die zweite. "Zwanzig ist nur der Mittelwert. Guck sie dir mal genau an! An der ist doch mindestens die Hälfte nagelneu!" - Bei uns geht es heute nicht um Silikon und Schönheits-Chirurgie, und es geht auch nicht drum, dass die Hälfte neu ist. Es geht ums Ganze!
Siehe, ich mache alles neu - Gemeinden
Ein Farbiger wünschte, in eine New Yorker Gemeinde aufgenommen zu werden. Der Pfarrer war reserviert. "Tja", sagte er, "da bin ich nicht sicher, Mr. Jones, ob es unseren Gemeinde-Mitgliedern recht sein würde. Ich schlage vor, Sie gehen erst mal nach Hause und beten darüber und warten ab, was Ihnen der Allmächtige dazu zu sagen hat."
Siehe, ich mache alles neu - Welt
Liebe Gäste, liebe Brüder und Schwestern, wenn Sie heute Nachmittag noch ein wenig Zeit haben, dann machen Sie einen kleinen Ausflug und besuchen Sie den Hausberg von Freiburg, den "Schauinsland". Er macht seinem Namen alle Ehre: Von seinem Turm auf 1400 m Höhe kann man weit ins Land hinein sehen. Im Westen überblickt man die Rheinebene, und unten im Süden sieht man bei schönem Wetter bis in die Alpen. Weitblick, wohin das Auge reicht.
Philipp Jakob Spener und sein Reformprogramm
Aus guten Gründen hat man den Pietismus als „eine der wichtigsten Bewegungen der neueren europäischen Geschichte“ eingeordnet. Es lohnt, sich heute auf die besten pietistischen Traditionen zu besinnen. Wir sind reicher als wir ahnen. Hier kommen Schätze zum Vorschein, die uns helfen, geistlich gefüllte und auf den heutigen Menschen zugeschnittene Gemeindearbeit zu tun. Aus dem Gestern erwachsen uns wertvolle Impulse für heute.
Fundierter Glaube contra Fundamentalismus?
Referat von Pfarrer Werner Weiland
Das Thema des Vortrags ruft bei manchen vielleicht inneren Widerspruch hervor: Gehören wir - oder viele von uns - nicht zur Bewegung des Fundamentalismus? Entfernt sich die "Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden" gar von ihren Wurzeln und Inhalten?
Jakob Spener: Gedenken an den Stammvater des Pietismus
Er ist einer der Stammväter des Pietismus in Deutschland: Philipp Jakob Spener. In diesem Jahr jährt sich sein Todestag zum 300. Mal. Am 13. Januar 1635 - vor 370 Jahren - war sein Geburtstag. Spener wollte die erstarrte evangelische Kirche geistlich erneuern und entwickelte dazu ein geistliches Programm, seine "Pia desideria" (oder: "Herzliches Verlangen nach gottgefälliger Besserung der wahren evangelischen Kirche"). Diese Schrift fordert heute noch heraus und lohnt zu lesen - nicht nur für Pfarrer und Kirchenälteste. Auch Hauskreise haben hier ihre Wurzeln.
Weihnachten - "Appetithappen" auf das Heil Gottes
"Es begab sich aber zu der Zeit ..." - so beginnt die Weihnachtsgeschichte des Evangelisten Lukas. Bei vielen Universitätstheologen haben Lukas und seine Kollegen allerdings keinen guten Ruf, weil ihre Berichte an zahlreichen Stellen für Legenden gehalten werden. Eine Ausnahmeerscheinung unter den Theologieprofessoren ist der Heidelberger Neutestamentler Klaus Berger. Er vertritt in seinem neuen Jesus-Buch die Ansicht, dass es gute Gründe gibt, den biblischen Autoren zu vertrauen - gerade auch in ihrer Überlieferung der Weihnachtsereignisse. Reporter Marcus Mockler von der Nachrichtenagentur "idea" sprach mit Berger über den Wahrheitsanspruch biblischer Autoren und über Irrtümer in modernen Jesus-Bildern.
Geheiligt werde dein Name
Ein Wort evangelischer Christen zum Pfingstfest 2004,
zugleich zum 70. Jahrestag der Barmer Erklärung
Gehen wir richtig mit der Bibel um?
Ansprache von Pfarrer Werner Weiland beim Bekenntnistag 2004 in Mannheim
Christusbekenntnis heute
Die "Konferenz Bekennender Gemeinschaften" erinnert an die Barmer Erklärung vom Mai 1934 mit einer aktuellen Erklärung zum 70-jährigen Jubiläum von Barmen mit dem Titel "Glaubensgewißheit – heute".
Im Gegenwind - Memorandum zur Schwulenbewegung
Dieser Text will Ermutigung und Hilfe sein für alle, die sich gegen die Zerstörung des
christlichen Menschenbildes durch die internationale Schwulen- und Lesbenbewegung
wehren. Mit seiner Zerstörung verlieren wir die von ihm geprägte Kultur und die eigene
Zukunftsfähigkeit.
Das Kopftuch als Symbol der Intoleranz
So einfach ist das also. Lessing, Toleranz, Religionsfreiheit - daraus soll die Freiheit für das islamische Kopftuch werden. Der Bundespräsident hat sich zum zweiten Mal gegen ein gesetzlich geregeltes Kopftuchverbot ausgesprochen. Aber ist das alles wirklich so einfach? Wer nur den religiösen Charakter des Kopftuchs würdigt und nicht auch seine politische Funktion beachtet, betreibt Augenwischerei.
Kommentar zum Kopftuchstreit (II)
Der Ärger über das "Kopftuchurteil" des Bundesverfassungsgerichts geht in die nächste Runde. In den Bundesländern wird jetzt heftig diskutiert, ob man das Kopftuch per Gesetz verbieten soll. Das oberste deutsche Gericht hatte knapp entschieden, dass Baden-Württemberg der Lehrerin Fereshta Ludin das Tragen eines Kopftuches ohne entsprechendes Gesetz nicht verbieten dürfe. Dieses Urteil regt viele Menschen auf. Die Feministin Alice Schwarzer nannte es "pervers", dass Frau Ludin jahrelang in Deutschland herumprozessiert, statt sich in ihrer afghanischen Heimat am Wiederaufbau zu beteiligen. Worum geht es in diesem Streit wirklich?
Kommentar zum Kopftuchstreit (I)
Das Kopftuch macht europaweit Schlagzeilen. Auch in Deutschland. Eine islamische Lehrerin ist die Gallionsfigur der Islam-Verbände, die für ein islamisches Staats- und Rechtswesens in Deutschland kämpfen. Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes steht an. EKD-Präses Manfred Kock befürchtet, dass religiöse Symbole aus der Öffentlichkeit verbannt werden könnten. Doch es geht um mehr. Viele moslemische Frauen betrachten ihr Kopftuch als Zeichen für den Vorrang des Islam vor andern Religionen
Ethische Orientierung für die Christenheit
Angesichts einer großen Verunsicherung in den Fragen des Lebensstiles und eines dramatischen Wertewandels gibt der Leitungskreis der "Evang. Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden" mit der "Ludwig-Hofacker-Vereinigung" in Württemberg diese Ethische Orientierung heraus.
Kirche - Kultur - Homosexualität
Die Kirche bleibt Homosexuellen eine angemessene Seelsorge schuldig, schreibt Oberkirchenrat i.R. Klaus Baschang (Karlsruhe) in der neuesten idea-Dokumentation zum Thema "Kirche - Kultur - Homosexualität". Sie soll in der Debatte um die Segnung homosexueller Partnerschaften den Verantwortungsträgern und aktiven Christen in den Gemeinden als Entscheidungshilfe dienen. Die 62seitige Schrift enthält Beiträge von Juristen, Medizinern, Soziologen und Theologen, darunter auch OKR Baschang und der bad. Fachtheologe für Homosexualität, Pfarrer Rudolf Alexander Thieke. Zu Wort kommen auch Betroffene, die eine Veränderung ihrer Neigung erfahren haben.
OKR i.R. Klaus Baschang: Seelsorge statt Liturgie
Die Kirchenkonferenz der EKD hat über liturgische Texte beraten, die eine "geistliche Begleitung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften" möglich machen sollen. Der Auftrag dazu war ein Kompromissversuch. Nach dem Willen der EKD soll und darf es keine "Segnungen" geben. Denn diese bringen die "Einwilligungen Gottes" zum Ausdruck. Diese fehlt aber hier, wie die EKD immer wieder betont.
Stellungnahme der Ev. Vereinigung zu kirchlicher Begleitung homosexueller Partnerschaften
Der Bundestag verabschiedete am 1. August 2001 das sogenannte "Lebenspartnerschaftsgesetz". Verschiedene Landeskirchen führten in der Folgezeit gottesdienstliche Segenshandlungen für homosexuelle Partnerschaften ein. Andere lehnen solche Segenshandlungen ab, plädieren aber dafür, stattdessen eine Fürbittandacht zu ermöglichen. Zu diesen gegenwärtig kontrovers diskutierten Fragen werden hier erlärt.
Stellungnahme zur Kirchlichen Lebensordnung der ev. Landeskirche in Baden
Ordnungen müssen sein. Jeder Verein hat nach deutschen Vereinsrecht eine Satzung. Auch die Kirche hat Ordnungen, die den Anspruch erheben, dem reformatorischen Grundsatz "Norma normans" und "Norma normata" (Die Bibel ist die Norm und die Ordnungen werden von der Bibel her geregelt) zu entsprechen. So gibt es die Grundordnung der Evangelischen Landeskirche in Baden und spezielle Ordnungen für die Amtshandlungen Taufe, Konfirmation, Trauung und Bestattung.
Stellungnahme zur Schwulenbewegung von Oberkirchenrat Baschang
Die BVG-Entscheidung zur "Homo-Ehe" (im Sommer 2002) wird das Leitbild von Ehe und Familie verändern. Christen können jedoch einer "blinden Justitia" nicht folgen, die Schöpfungsordnungen auflöst. Gottes beglückende Gabe der Sexualität ist auf das andersartige Gegenüber angelegt, nicht auf egoistische Triebauslebung. Lesben und Homos brauchen Seelsorge, nicht neue Gesetze. Wohin Dekadenz führt, zeigt der Untergang Sodoms (1. Mose 19) und der Niedergang des Römerreiches.
Kommentar zum BVG-Urteil über das Lebenspartnerschaftsgesetz
Kürzlich überraschte der emeritierte Karlsruher Oberkirchenrat Klaus Baschang in der Evang. Nachrichtenagentur "idea" mit einem bemerkenswerten Kommentar unter dem Titel "Drei große Lügen". Darin fordert der brilliante Theologe "eine Kampagne der Wahrhaftigkeit gegen drei große Lügen, die sich bei uns eingenistet haben".
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